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Geschichte
des Werks
für Signal- und Sicherungstechnik Berlin (WSSB)

Das Werk für Signal- und
Sicherungstechnik Berlin (WSSB) entstand in den Jahren nach 1949 durch die Verstaatlichung
mehrer Betriebe u.a. der Lampenfabrik Ehrich & Graetz AG, die ihrerseits im
Jahre 1849 gegründet wurde. Mit der Umbenennung in VEB
Fernmeldewerk Treptow fand eine Änderung des Produktionsprofils dieser Fabrik hin zu
Telefon-Vermittlungsanlagen statt.
Auf Grund des großen Bedarfs an
Sicherungstechnik fand 1951/1952 eine Zusammenlegung mehrer volkseigener
Betriebe (VEB) statt. Betroffen waren der VEB Funkwerk Köpenick, VEB Gaselan,
VEB Weinitschke , VEB Elektro-Signal- und Maschinenbau (Elsima) Halle und die
Firma Signalbau Potsdam-Babelsberg (damals noch GmbH?). Es entstand der VEB
Signalbau Berlin, der am 1. Juli 1953 mit dem VEB Fernmeldewerk Treptow zum VEB
Werk für Signal- und Sicherungstechnik (WSSB) Berlin vereinigt wurde.
In den Jahren 1952 und 1953 wurden unter anderen folgende Signal- und
Sicherungsanlagen produziert und montiert:
Für die Deutsche Reichsbahn waren es 52 mechanische und elektromechanische
Anlagen für den nördlichen Außenring und die Strecke Löwenberg - Rathenow, 2 Gleisbildstellwerke
für den Bahnhof Ziltendorf, 1 Gleisbildstellwerk für den Bahnhof
Hennigsdorf, 1 automatischer Streckenblock für die Fernbahn
Rahnsdorf/Erkner, 1 Einreihenhebelwerk für den Bahnhof Cottbus,
1 Einreihenhebelwerk für den Bahnhof Stendal, 2 Gleisbildstellwerke
für den Hauptbahnhof Dresden, 1 Gleisbildstellwerk für den Bahnhof
Rötha, 2 Zweireihenstellwerke für die Verlegung der Geiseltal-Bahn,
1 Zweireihenstellwerk für den Bahnhof Neumark-Bedra, 1 vollisoliertes
Gleisbildstellwerk für den Bahnhof Muldenstein, 1 Zweireihenstellwerk für
den Bahnhof Maxhütte-Unterwellenborn, 3 Zweireihenstellwerke für die SDAG
Wismut in Aue, 3 Zweireihenstellwerke für den Bahnhof Schwarzenberg,
1 Zweireihenstellwerk für den Bahnhof Stralsund und
3 Gleisbildstellwerke für den Bahnhof Güstrow.
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Für Braunkohlentagebaubetriebe wurden produziert und montiert:
2 Gleisbildstellwerke für den Tagebau Mücheln, 2 Gleisbildstellwerke
für den Tagebau Neumark-Süd, 2 Gleisbildstellwerke für den Tagebau
Ammendorf, 1 Gleisbildstellwerk für den Tagebau Groß-Kayna,
1 Gleisbildstellwerk für den Tagebau Spreetal, 1 Gleisbildstellwerk
für den Bahnhof Bitterfeld, 3 Gleisbildstellwerke für den Tagebau
Sobottka, 1 automatischer Streckenblock für den Wolfener-Wechsel,
1 Gleisbildstellwerk für den Tagebau Goitsche, 2 Gleisbildstellwerke
für den Tagebau Phönix
und für die Berliner U-Bahn:
1 Gleisbildstellwerk für den Bahnhof Alexanderplatz und
1 Gleisbildstellwerk für den Bahnhof Friedrichstraße.
(Quelle: Signal
auf Grün, Geschichte des VEB Werk- für Signal- und Sicherungstechnik
Berlin) |

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Anfang 1991 übernahm die Siemens AG
die WSSB Signaltechnik GmbH und führt sie als WSSB Verkehrstechnik GmbH Berlin
am Standort Elsenstraße 87-96 in Berlin-Treptow weiter. Im Oktober 1992 erfolgt die vollständige
Einbeziehung in die Siemens AG, Bereich Siemens Transportation Systems.
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